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 Straßen der Stadt

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BeitragThema: Straßen der Stadt   Mo Nov 02, 2009 5:59 pm

Sothes erste Eindrücke von Kaslan entsprachen dem gängigen Klischee der Randbezirke des Imperiums. Wettergegerbte Männer eilten geschäftig umher, um ihrer Arbeit nachgehen zu können und schenkten Fremden, wenn überhaupt, nur abschätzende oder misstrauische Blicke. Frauen sah man zu dieser Tageszeit (die Sonne war noch keine drei Stunden aufgegangen) kaum und auch Kinder schienen nicht auf den Straßen zu sein. Dafür waren die Ratten umso zahlreicher. In den die Wege säumenden Haufen aus Fäkalien und Müll wuselte es unaufhörlich. Kaslan stank. War der erste Eindruck noch unangenehm gewesen, so musste nun Abscheu jeden unvorbereiteten Besucher treffen.
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Sothe
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Nov 02, 2009 8:42 pm

<<< Klosterfeste der Engel

Sothe betrat die Stadt Kaslan, wie befohlen. Sofort kam ihn ein übler Gestank entgegen, eine Mischung aus Kot, Abfall und Schweiß! Am liebsten würde er einfach wieder von hier verschwinden und die Stadt hinter sich lassen. Denn es war wirklich die mit Abstand übel riechendste Stadt weit und breit. Aber Sothe musste noch den Auftrag erledigen, also blieb ihm wohl nichts anderes übrig als sich daran zu gewöhnen. Zumindest vorerst. So lag er seinen Umhang um seinen Mund und um seine Nase, um den Gestank einigermaßen zu ertragen. Von allen Seiten der Straße trafen ihn stechende und misstrauische Blicke. Denn er war schließlich ein Fremder hier in dieser Stadt, das sah man sofort. //Diese Stadt hier ist widerwärtig.// Mit einen schweifenden Blick sah er sich um. //Und das scheint den Bewohnern hier egal zu sein// In Gedanken vertieft, trat er eine Ratte auf den Schwanz, welche dann mit ein lautes Quieken davon floh! Sothe erschrak sich jedoch nicht und folgte der Ratte mit genervten Blick, wie sie sich in die nächste Gasse versteckte. //Nun, jetzt bin ich hier. Aber was genau soll ich jetzt machen?// Während er überlegte, lief er weiter durch die verdreckten Straßen der Stadt. //Ich soll Bericht erstatten. So ungefähr lautet der Auftrag. Besser ich hör ich mich mal irgendwo um.//
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Nov 02, 2009 9:44 pm

Aus einem Schatten am Wegesrand zischte etwas. "HHHIIIIEEERHER, FRRRemder!" Eine Gestalt, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, wand sich in einer Nische zwischen zweien der festungsähnlichen Häusern. "Du ssssuchst etwasss? Grandel kann essss besssorgen!". Grandel war augenscheinlich zu lange den stinkenden Abfällen der Stadt ausgesetzt gewesen. Was man von seiner Figur erkennen konnte, war misgestaltet, seine Hände mit Geschwulsten und eitrigen Wunden übersät und seine Kleidung starrte vor Dreck. An seinem Gürtel, halb verborgen, hing ein Beutel, aus dem Maden quollen; gleich daneben hing ein Messer, dass dunkle Flecken aufwies, die sicher nicht vom Rost dorthin gekommen waren.
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Sothe
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Nov 02, 2009 11:02 pm

Aufmerksam wanderte Sothe durch die Straßen, auf der Suche nach irgendwelchen Hinweisen. Allerdings fand er nichts zusprechendes und die meisten Bewohner sahen nicht gerade freundlich gesinnt aus. Doch während er durch die Straßen schritt, bemerkte er ein lautes und leicht unverständliches Zischen welches ihn ansprach. Neugierig wandte er sich den Ursprung drehte sich in Richtung einer kleinen Gasse. Geschockt sah er die Gestalt an. Hässlich wie die Nacht, bedeckt mit eiternden Wunden und verdreckter Kleidung. Er roch genauso wie die Stadt, allerdings war er etwas schmächtiger als die anderen Männer. Zum Glück schützte ihm sein Umhang vor dessen Körpergeruch, wenn auch nur ein wenig! Interessiert hörte er ihn zu. Auch wenn diese Gestalt, welche sich mit den Namen Grandel vorstellte, alles andere als Vertrauenswürdig aussah, nahm Sothe sein Angebot trotz alledem an. "Ich bin auf der Suche nach Informationen." , sprach er leise vor sich hin. Jedoch so, das die Person vor ihn es verstehen konnte. "Was kannst du mir alles über diese Stadt erzählen?" , fragte er mit eingeschränkten Armen nach.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Nov 02, 2009 11:50 pm

"Allessss hat seinen Preisss, Frrremderrr!" zischelte die Kreatur. Das Zwielicht in der Nische konnte nun die grausamen Mutationen nicht länger verbergen. Eine gespaltene Zunge, gleich der eines Reptils, schlängelte sich im mit spitzen Zähnen besetzten Maul Grandels. "Wassss kannssst du mir bieten?" Grandel versuchte sich tiefer in die Niesche zu drücken, als einige Passanten den Beiden neugierige und feindselige Blicke zuwarfen. "Aber wirrrr können nicht hierrrr weiterr reden." raunte das Wesen verschwörerisch. "Komm!" mit ungelenken, humpelnden Bewegungen huschte Grandel vor Sothe davon und verschwand in einer dunklen Gasse. Die Luft stand in dieser abgelegenen Ecke Kaslans, so dass der Gestank der Stadt das Atmen erschwerte. Nur ein Wesen wie Grandel konnte sich hier wohl fühlen. Erst als sich die Kreatur sicher war, dass ihr niemand gefolgt war, warf sie die Kapuze zurück. Was vorher eine Ahnung des Grauens gewesen war, wurde nun schreckliche Wirklichkeit: Grandel war nicht nur ein Mutant, sondern von den dunklen Mächten derart entstellt, dass man erst auf den zweiten Blick erkennen konnte, dass es sich bei ihm einst um einen Menschen gehandelt hatte. Schleimige Striemen getrockneten Eiters zogen sich auf seinem Gesicht entlang und Sabber floss unkontrolliert aus seinem entstellten Mund. Die wenigen Haare, die er hatte, klebten auf seinem Kopf und formten bizarre Muster. Auf der Stirn des Monsters waren Runen eingebrannt, die alleine beim Hinsehen schwindelerregende Bewegungen zu vollführen schienen und Ekel in jedem Betrachter hervorrufen mussten, der loyal zum Einen stand. Irritiert begann das Wesen, die Augen auf die Gasse aus der sie gekommen waren zu reden: "Ssssiiiee haben noch einen gesssschickt? Ssssind die Herrrren nicht zzzufrieden mit mir? Ich habe das Gefängnisss der grossssen Führerin Ssssial'Khtar gefunden." Offensichtlich schien der Diener der Dunkelheit - denn um nichts anderes konnte es sich hier handeln - Sothe für einen weiteren Späher der Dunklen zu halten. "Ssssie haben sssiee gefangen genommen und ssso die Armee erpressssst..." Grandel brach ab. Erkennen trat in seine trüben Augen, als er die Abscheu in Sothes Augen sah! "NEIN!" entfuhr es ihm. "Du Basssstard!" Mit einer Bewegung, die seine vermeindliche Schwerfälligkeit Lügen strafte zog er sein rostiges Messer und stieß damit nach Sothe...
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Nov 06, 2009 1:14 pm

"War ja klar!" Sprach Sothe in einen eher genervten Tonfall. Denn überrascht hatte es ihn keinesfalls. Heutzutage muss man für jede Information blechen! Egal wie klein diese auch sein mag. Vorallem zwielichtige Gestalten wie er, verlangen relativ viel dafür. Werte wie Gutmütigkeit oder Hilfsbereitschaft, gibt es nicht mehr. So musste Sothe also schweren Herzens dafür bezahlen, um mehr zu erfahren. Doch ehe er seinen Geldbeutel ziehen konnte, wies die obskure Gestalt ihn zu folgen. Sothe wandte sich um, als dieser knapp neben ihn vorbeihuschte. Fragend sah er ihn hinterher, sollte er ihn tatsächlich folgen? Denn er traute dieser Gestalt nicht, allein schon der Anblick, war alles andere als freundlich! Er könnte jetzt einfach weitergehen und woanders die Informationen besorgen, aber wer sagt das er dann auch welche findet? Dieser Grandel war bisjetzt sein einziger Anhaltspunkt, also folgte er ihn. Der Weg endet in eine dunkle Gasse, wo der Gestank noch größer war als auf den Straßen und das Atmen nur noch erschwerte. Trotz Mantel, spürte er den Mief durch seine Nase ziehen. Er hielt sich die Nase zu, um nicht daran zu verrecken. Daraufhin zog Grandel seine Kapuze ab und zeigte sein wahres, schreckliches Gesicht. Ein abartiger Antlitz füllte die Gasse, sein Gesicht war entstellt und übersäht mit Eitern und Wunden. Wenn man genau hinsah erkannte man, das es sich wirklich um einen Menschen handelte. Zumindest sollte er früher einer gewesen sein! Sothe war zunächst geschockt und auch ein wenig geekelt von den Anblick, so das er seinen Worten keinerlei Beachtung schenkte. Normalerweise war Sothe kein Mensch der andere nach den Aussehen beurteilte. Allerdings erfüllte ihn der Anblick dieser Gestalt mit Gänsehaut. Erst als Grandel mit einen rostigen Messer zustach, wachte er von den "Schock" wieder auf. Er versuchte den Angriff zwar auszuweichen, doch er reagierte zu spät und bekam somit einen Stoß in seine linke Schulter. Überrascht von den Angriff, fiel Sothe nach dem Schlag nach hinten auf den dreckigen Boden. "Was sollte das du Mistgeburt?" , rief Sothe ihn verärgert zu. Er fasste sich an seine linke Schulter, doch außer ein kleines Loch in seinen Umhang, war er unverletzt. Das Geschenk, das Kettenhemd welches er als Lohn von den Engel bekam, schützte ihn vor diesen Angriff. //Als ob sie sowas schon im vorraus geahnt hätten!// Daraufhin blickte er wieder zu der missgestalteten Person vor ihn. Jetzt verstand er endlich, er war ebenfalls ein Späher der die Stadt auskundigen soll. Doch gehörte er zu den bösen, zu den Dämonen und den Vampiren! Er hätte es eigentlich wissen müssen, das sowas in der art passieren würde. Ohne einen Laut stand Sothe auf und klopfte sich den Dreck von seiner Kleidung ab. "Wenn das so ist.....dann erzähl mir alles was du weißt." Seine Hand glitt nach unten und hielt ungezückt, aber griffbereit seinen Dolch. "Und wag es nicht mich erneut anzugreifen!"
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Nov 09, 2009 1:57 pm

Die Kreatur hörte nicht einmal ansatzweise zu. In blinder Wut und mit weit aufgerissenen Augen griff sie mit mehr Wildheit als Geschick erneut an. Geifer troff aus ihrem Maul, in dem die gelben, spitzen Zähne gefährlich blitzten. "Sssstirb, Mensssssssschling!" grölte Grandel. Sein Messer beschrieb einen Bogen, um die Halsschlagader Sothes zu durchtrennen...
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Sothe
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Nov 09, 2009 5:54 pm

Sein Versuch die Situation freundlich zu lösen, schlug fehl! Die hässliche Kreatur vor ihn ging zum Angriff über und holte mit seinen Messer einen hohen Bogen aus. Bedrohlich zeigte dieses Wesen seine spitzen Zähne und rannte mit gezischten Kampfschrei zu Sothe. Mit einen geduldigen Ausdruck im Gesicht, wartete er ab. Als Grandel dann nah genug an ihn heran kam, zuckte Sothe seinen Dolch, und wehrte den Schlag seines Gegenüber ab. Das kurze metallische Geräusch zweier aufeinander schlagender Klingen erfüllte die Gasse. Beide Kontrahenten drückten sich dagegen um den anderen weg zustoßen. Die Klingen blieben weiterhin gekreuzt. Mit funkelnden Augen sah Sothe die bösartige Gestalt vor ihn. Man konnte seinen Willen zu siegen und vielleicht sogar zu töten, deutlich aus seinen Augen lesen. Aber auch etwas Wut konnte man erkennen. "Ich sag es nicht noch einmal!" Sein Zorn verlieh der Aussage noch den gewissen Nachdruck. Es war deutlich zu hören, das mit ihn zu spaßen ist. "Gib mir die gewünschten Informationen, und wir vergessen das ganze hier." Bot er ihn dann an. Beide Klingen waren weiterhin gekreuzt, während Sothe sprach. Denn er wollte nicht zuschlagen, noch nicht! Denn vielleicht bestand noch die Möglichkeit, kampflos als Sieger hervor zugehen und die gewünschte Informationen zu beschaffen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Nov 09, 2009 6:02 pm

Grandel kreischte wie eine Furie, als Sothe sein Messer blockte. Kein Wort kam mehr über seine Lippen, nur animalische Laute. Die Bestie, die vor kurzem noch ein mehr oder weniger denkendes Wesen war, wütete. Seine Arme und Beine schienen wie von eigenem Leben beseelt und zuckten unaufhörlich in dem krampfhaften Versuch, sich von seinem Gegner zu lösen. Es kam wie es kommen musst: Grandel rutschte auf dem mit Müll und Unrat übersäten Boden aus und fiel. Schwer schlug sein Körper auf dem Boden auf - gefolgt von einem schrillen Schrei, als sich eine Holzbohle in seinen Rücken grub und aus seinem Bauch wieder austrat. Dunkles Blut bildete sogleich eine ekelhaft riechende Lache um die Kreatur. Weit aufgerissene Augen starrten Sothe an: "Ssssei verrrrflucht..." fauchte Grandel ein letztes Mal, bevor seine Augenlicht brach.
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Fen
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Nov 09, 2009 10:11 pm

Die Stadt, falls dieses Loch eine derartige Bezeichnung verdiente, war genau das, was Fen erwartet hatte.
Zum einen fühlte er sich abgestoßen von den Dingen die er sah, zum anderen war er auf eine perverse Art und Weise auch froh.
Denn es schien ihm, als sei er hier goldrichtig...auch wenn es hier leider nicht viel Gold zu geben schien. Das war schade, denn es glänzte schön...in beiden Welten.
Doch heute war Fen nicht zum Vergnügen hier, also nicht einmal so nebenbei. Nicht dass er hier in Versuchung kam, höchstens ein wenig Feuer zu machen und diesen Dreck auf Beinen im Feuer zu reinigen.
Aber das musste warten.
Fen jedenfalls hatte bereits vermutet, dass der Sieg des Imperiums etwas zu einfach war. Und die Verderbnis, die den Straßen und Häusern Kaslans anhaftete wie der Gestank von verfaulendem Blut, bestärkte sein Misstrauen.
Es wäre typisch für das Denkschema der Verdorbenen die Stadt scheinbar aufzugeben, um dafür etwas zurück zu lassen.
Oder sonst eine Teufelei zu planen.
Fen jedenfalls hatte vor hier ein wenig herum zu schnüffeln, was nur leider nicht seine Stärke war. Allerdings konnte er vielleicht die Wahrheit aus einer dieser weniger ehrbaren Bürger heraus holen, wenn er nur wüsste mit welchem er anfangen sollte.
Zugegeben, nicht alle hier waren schlecht, aber alle hier in den Gassen wo sich Fen herum trieb waren wenig vielversprechende Kandidaten für die Kirche des Einen.
Das allein war ja auch nicht schlimm, nur leider bedeutete es oft etwas unangenehmes und das mochte Fen nicht.
Nicht ein bisschen.
Er hatte natürlich auch das Problem, dass er auffiel wie ein Heilliger bei einer schwarzen Messe.
Aber andererseits hatte er keine Lust sich in Lumpen zu hüllen und die rote Jacke aus feinem Leder stand ihm auch viel zu gut um sie irgendwo zurück zu lassen, wo sich sofrt ein Haufen widerlicher Kreaturen darüber hermachen würde, gleiches galt für den Rest seiner Ausstattung.
Nunja, mit einer Geste hatte er einen Strauchdieb in Flammen aufgehen lassen, das verschaffte ihm den nötigen Freiraum.
Da erweckten Kampfgeräusche Fens Aufmerksamkeit.
Interessiert spähte er um die nächste Ecke und besah sich den Konflikt eines jungen Mannes mit einem druch und durch vom Bösen durchdrungenen Haufen Dämonenkots.
Fen blieb wo er war und wartete ab wie der junge Mann die Situation meistern würde und tatsächlich hatte er wohl keine Probleme.
Langsam applaudierend kam Fen hervor, ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen.
"So hält man sich den Abschaum vom Leib ohne sich schmutzig zu machen."
meinte er in fast spaßendem Ton.
Dann hob er die Augenbrauen.
"Doch habe ich eine Frage.
Was für Informationen wolltet ihr von so einem da haben?"
fragte er und deutete angewidert auf den Kadaver.
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Sothe
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Nov 10, 2009 1:40 am

Noch bevor Sothe was tat, ehe nur ein Wort seine Lippen verließ und die Kreatur vor ihn stoß sich unbeirrt von ihn ab. Dabei rutschte er von den Unrat der Gasse aus und fiel unsanft nach hinten. Nur ein kurzer, schriller Schrei, dann war Schluss. Eine Holzbohle durchbohrte seinen Rücken, dunkles Blut bedeckte den ohnehin verschmutzten Boden und umhüllte den reglosen Körper in einer Lache voller Blut. //Was zum?// Leicht geschockt und verwundert sah er den Leichnahm an. Sothe hatte ihn nicht einmal berührt und trotzdem starb er seinetwegen! //Vollidiot!// Sothe war schon etwas verärgert über den vorzeitigen Tod von Grandel. Denn alles was er wollte, war Informationen. Und jetzt kann dieses Wesen, aufgrund des jetztigen Zustandes, diese nicht freigeben! Sothe war dort, wo er zu Beginn war. Seine Chance schnelles Wissen über diese Stadt zu erfahren starb aus. Und mit ihn der Informant. Jetzt hieß es wohl auf eigene Faust, die gewünschten Informationen zu beschaffen.
Mit einen leisen Seufzer drehte er seinen Dolch geschick mit seiner Hand und steckte diesen lässig wieder weg. Anschließend darauf, hörte er das dumpfe Geräusch von klatschenden Händen. Überrascht aber dennoch unerschrocken drehte er sich um und wandte sich zu den Mann, der Ursprung des Geräusches. Seine Hand lag noch griffbereit an seinen Dolch, doch musste er diesen nicht wieder einsetzen. Denn wie es schien, war der Mann freundlich gesinnt und nicht auf Streit aus. "Heutzutage gibt es keine guten Kämpfer mehr." , sprach er in einen ruhigen Ton und verschränkte dabei die Arme in sich. Kurz blickte er den Kadaver an und sprach leise vor sich hin. "Dabei wollte ich es nicht so weit kommen lassen." Desinteressiert zuckte er mit der Schulter und wandte seinen Blick davon ab. "Naja was solls!" Denn jetzt war es ja zu spät. Es kam halt wie es kam und ändern kann er daran nichts. Dann reagierte er auf die Frage des Mannes und antwortete darauf. "Ach, nur ein paar Informationen über diese "Stadt" hier." Mehr erzählte er ihn nicht, denn es wäre besser wenn niemand seine Mission kannte. Und auch nicht zu wenig, denn vielleicht konnte er ihn ja weiterhelfen? Obwohl, so wie er aussah, war er wohl auch ein Fremder in dieser Stadt. "Aber daraus wird ja nichts mehr, wie du siehst!" Mit einen kurzen, lässigen Kopfnicken wies er ihn auf den Leichnahm hin und ein kleines Schmunzeln bildete sich auf seine Lippen.
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Fen
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Nov 10, 2009 4:45 pm

"Oh, ich bin sicher es gibt schon welche."
meinte Fen und trat näher.
"Er war nur eben das Gegenteil von einem."
sagte er mit einer Geste die dem Toten galt.
Dann musterte Fen den jungen Mann. Keiner dieser lästigen Heiligen, aber sicher kein Verdorbener. Soweit so gut.
"Das ist interessant. Ich bin auch auf der Suche nach Informationen darüber was in dieser Stadt so vor sich geht und wie eigentlich der Kampf verlaufen ist."
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Sothe
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Nov 10, 2009 5:15 pm

Leicht verwundert sah Sothe den Mann an. //Der ist ebenfalls auf der Suche nach Informationen über die Stadt und über den Krieg?// Fragte er sich insgeheim. Hatten die Engel einen weiteren Späher geschickt, der für sie die Stadt erkundigen sollte? Genauso wie es bei Sothe der Fall war. Oder war er wie Grandel, ein Anhänger der dunklen Fraktion? Auch wenn er nicht wirklich, wie einer von denen aussah! Vielleicht war auch beides nicht der Fall und Sothe lag im Unrecht mit seiner Vermutung. Sein Blick wandelte sich misstrauisch den Fremden gegenüber. "Und hast du bisher irgendwas herausgefunden?" , fragte er dann interessiert nach. Mit verschränkten Armen sah er ihn ausdrucklos ins Gesicht. Für Sothe war jede Information wichtig, egal wie klein diese auch sein mag. So hoffte er, das er doch noch was in Erfahrung bringen konnte.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Nov 10, 2009 7:08 pm

Fen zuckte die Schultern.
"Ich bin erst kürzlich angekommen...und mit mir reden die Leute nicht.
Jedenfalls die, die aussehen als würden sie schmutzige Geheimnisse kennen."
meinte Fen.
"Und es scheint bei euch war es sogar noch schlimmer."
fügte er mit einem schelmischen Blick auf den Toten hinzu.
Offenbar hatten sie beide das gleiche Problem.
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Sothe
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Nov 15, 2009 6:02 pm

"Es wird schwierig sein, wenn nicht sogar unmöglich, friedlich mit den Leuten hier zu reden!" , sprach Sothe knapp. Diese Stadt war ihm schon auf den ersten Blick unfreundlich gesinnt. Anscheinend werden hier Fremde nicht gern gesehen, was die Sache nur noch schwieriger machte. "Es würde mich nicht wundern, wenn Fremde wie wir, aus der Stadt gejagt werden! So wie die Einwohner ausschauen." Gelangweilt und genervt lehnte er sich mit verschränkten Arme an die Wand, und dachte nach. //Wenn ich nur einen Anhaltspunkt hätte!// , überlegte sich Sothe. Er sah die Leiche erneut an. Doch dieser Grandel war leider nicht kooperativ und erzählte ihm nichts. Und bevor Sothe ihn zum Reden zwingen konnte, starb er dummerweise. Er schwieg und wandte seinen Blick ab. //Warte.....was hatte er nochmal gesagt?// Wie ein Geistesblitz kam es über ihn. Diese Kreatur hatte doch einige Informationen preisgegeben. Allerdings war Sothe so von den Anblick geschockt, das er ihn unkonzentriert anstarrte und nichts mitkriegte. Vor freudiger Erkenntnis, fing Sothe an zu grinsen. Vielleicht wär es ein Fehler darauf zu hören, vielleicht war es nur ein Trick und diese Information war nichts anderes als eine Lüge. Aber es war der Versuch wert, dieser wenigstens nachzugehen.
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Fen
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Nov 16, 2009 6:36 pm

Fen zuckte lediglich mit den Schultern.
Er würde nur davon gejagt werden, wenn er es zuließ.
Aber damit musste er den Menschen ja nicht behelligen. Vielmehr stellte sich die Frage wo er eigentlich mit der Suche beginnen sollte.
Oben oder unten?
Unten würde es sicherlich Arbeit geben und vielleicht auch eine Gelegenheit ein paar Verdorbene auszuquetschen. Nur war das bei den meisten schwierig, selbst bei den niedrigesten Dreckwühlern.
Oben mochte sich auch etwas Verderbnis finden, aber selbst wenn würde es da schwieriger werden Fuß zu fassen und der Ärger im Falle eines Fehlers wäre sicherlich unangenehm, zumindest was den Aufenthalt in dieser Stadt anging.
Da riss der Mensch Fen aus seinen Gedanken. Er konnte sehen, dass diesem etwas aufgegangen war. Eine Erkenntnis, oder auch eine Idee.
"Ihr habt eine Idee?"
fragte Fen erfreut.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Nov 21, 2009 2:39 pm

Sothe war zwar in seinen Gedanken vertieft, doch bemerkte er dennoch alles um sich herum und hörte somit auch die Worte des Fremden. "Die habe ich tatsächlich!" , sprach er mit einen Grinsen im Gesicht. Er entfernte sich von der Wand und stand nun mitten in der Gasse, mit den Rücken zur Leiche und mit den Gesicht zum Fremden gewandt. Doch dann sah er ihn fragend an und legte seinen Kopf in die Schulter. //Aber sollte ich ihn das verraten?// Mit einen leicht misstrauischen Blick, musterte er den Mann. Sothe wusste zwar, das der Mann das selbe wie er suchte. Aber war er auch auf seiner Seite? Auf der Seite der Engel? Er konnte ja genauso gut wie dieser Grandel sein, ein Feind!
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Fen
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Nov 25, 2009 8:50 pm

Fragend zog Fen eine Augenbraue hoch, doch die erwartete Erläuterung blieb aus.
Misstrauen flackerte in der Aura des Menschen und Fen betrachtete ihn einen Moment lang ausdruckslos.
"Ich bin nicht euer Feind."
sagte er schließlich und sah Sothe dabei fest in die Augen.
"Andernfalls wärt ihr nicht mehr unter den Lebenden."
stellte er sachlich fest.
Indessen konnte er scharrende Schritte und Stimmen hören, welche sich ihrer Gasse näherten.
"Nun, wenn ihr einen all zu großen Trubel vermeiden wollt sollten wir nun gehen."
meinte er mit einer Kopfbewegung die den Geräuschen galt.
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