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 Die Vampire

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Eiael
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BeitragThema: Die Vampire   Mo Okt 19, 2009 11:28 am

Die Vampire waren einst eine Unterart der Dämonen, die sich weiterentwickelte und "konstant" in ihrer Erscheinungsform wurde. Über ihre tatsächliche Entwicklung ranken sich Mythen. Am wahrscheinlichsten ist wohl die Überlieferung der Vampire selbst:

Mit der Entdeckung der Welt Ardanor durch die dunklen Götter entbrannte ein Streit unter diesen Mächten der Finsternis, wer denn die neue Welt sein eigen würde nennen dürfen, obwohl sie nicht einmal in der Hand der ewigen Nacht war. Krian, der Blutige, der damals geringste der Götter ersann eine List: Zum Schein zog er sich in die entlegensten und dunkelsten Gegenden der jungen Welt zurück, wie um sich mit dieser Außenseiterrolle zufrieden zu geben. Doch sein Exil war mitnichten der Verzicht auf Macht. Im Gegenteil! In den dunkelsten Tiefen schuf der grausame Gott die Vampire, Gestallten, die aus dem Feuer unter der Erde und der ewigen Nacht geschaffen waren, beseelt von demselben Blutdurst, der Krian rasend machte, als er, fern ab der Schlachten, an seinen Dienern arbeitete. Grausam schöne Wesen waren es: Hoch an Wuchs, mit glühend roten Augen, wie das Magma, in dem sie geschmiedet, und mit schwarzen Seelen, wie die Finsternis aus der sie traten. Stark waren sie und sie trugen Rüstungen aus Eisen und geschmiedete Schwerter aus schwarzem Stahl.

Grausam war das Gelächter, als Krian seine Geschöpfe aussandte, um für ihn in den Krieg zu ziehen. Im Schutze der Dunkelheit stiegen Legionen der Vampire aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche - nur um im grellen Licht der Sonne zu vergehen. Man sagt, dass ihre Schreie noch heute in den nördlichsten Gebirgen zu hören seien und die Seelen dieser Krieger rastlos auf der Suche nach Rache für ihren Tod sind. Nie zuvor hatten diese Geschöpfe die Sonne gesehen und niemals sollten sie je ihrer Gewahr werden. Wo immer das Sonnenlicht die Haut eines Vampirs trifft, da muss es vergehen.
Krian erkannte seine Torheit und lehrte seine Geschöpfe in der Dunkelheit zu jagen. Bleich blieb ihre Haut, als Andenken an die Opfer ihrer Vorfahren. Krian aber stieg auf in der Hierarchie der Götter und nahm seinen Platz neben seinen drei abscheulichen Brüdern ein.


Noch heute lastet "Krians Fluch" auf den Vampiren. Generationen von finsteren Kriegern ist es nicht gelungen ein Heilmittel gegen dieses Schicksal zu finden. Nichtsdestotrotz sind Vampire immer noch fürchterliche Gegner, die gelernt haben, sich lautlos durch die Nacht zu bewegen. Ihre übermenschliche Stärke und ihr furchteinflößender Anblick im Kampf haben ihnen einen Nimbus der Unbesiegbarkeit bei den Menschen eingebracht. Steigt Zorn in einem Vmpir auf, so treten seine Adern schwarz im bleichen Gesicht hervor und ihre Augen strahlen in unheiligem Rot. Doch die eigentliche Aura des Grauens stammt von ihrem dunklen Durst: der Hunger nach Blut. Bilder von blutverschmierten, bleichen Gesichtern dominieren die Gedanken eines jeden, wenn er an die Vampire denkt. Dieser alles verzehrende Durst - bei dem es völlig egal ist, wessen Blut man trinkt - sorgt für den ewigen Ansporn Beute zu jagen und zu erlegen.

Die Vampire werden durch einen Fürsten geführt, den Hohepriester des Krian, der seine Armeen aus Untoten Schattenkriegern ins Feld führen kann.
Vampire können, allen Gerüchten zum Trotz, normal verwundet und getötet werden - allerdings Altern sie nur langsam und Sterben nicht. Tradition ist es, dass diejenigen, die zu schwach geworden sind, um Schwert und Schild zu führen, sich im Andenken an ihre Vorfahren auf den höchsten Turm der schwarzen Festung der Vampire zurückziehen und ihren eigenen Tod in den Flammen der aufgehenden Sonne suchen.
Ihren Nachwuchs können Vampire auf zweierlei Arten erlangen: Zum Einen ist es möglich, dass ein gebissenes Wesen zu einem Vampir entarten, zum Anderen können sich Vampire wie Menschen vermehren - allerdings dauert es nicht 9 Monate, sondern nahezu 3 Jahre bis zur Geburt ihrer Kinder. Der Unterschied liegt in der Stärke. Mental und körperlich sind "reinrassige" Vampire den entarteten Menschen überlegen. Nicht selten kommt es zu Erscheinungen von Wahnsinn und Paranoia bei Menschen, die sich in Vampire verwandelt haben. Solche wesen werden gemeinhin aus der Gesellschaft der Vampire verstoßen. Die Menschen, die die Verwandlung überstehen, ohne dem Wahnsinn zu verfallen, werden misstrauisch beäugt und sind gesellschaftlich nicht sonderlich geachtet. Sie bekleiden zumeist den Rang einfacher Soldaten oder Diener.
Um zu ihrem Blut zu kommen halten sich die Vampire Sklaven in großem Stil. In ihrem Reich lebt eine nicht geringe Menge an Menschen und anderen Wesen, die dazu verpflichtet sind, ihren dunklen Herren als Opfer und Nahrung zu dienen.

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Deus vult!
In noctem aeternam tortura vitam est!
Tu, angele, regere imperio populos memento!



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