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 Die Engel

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Eiael
Engel/ Admin
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Ort : Hamburg

BeitragThema: Die Engel   Mo Okt 19, 2009 11:26 am

Die Engel wurden als Hüter der Schöpfung erschaffen, um so den Rest der Schöpfung des Einen vor der Korrumpierung durch die Mächte der Finsternis schützen zu können.

Der Auftrag der Engel war es allerdings nie in erster Linie die Menschheit zu schützen - weit gefehlt. Doch werfen wir einen Blick in die Chroniken der Ältesten der Engel, um zu erfahren Wer oder Was die Engel wirklich waren:

"Die Welt lag brach, als er sie fand. Es gab keine Ordnung, es gab keine Mächte. Es gab kein Gut, es gab kein Böse. Weder gab es Leben, noch gab es Tod. Er hauchte ihr Leben ein. Er gab dem Leben einen Willen, eine Richtung. Ein Ziel. Er nannte sie Elysium. Er wollte einen Ort der Reinheit, in dem Licht die Dunkelheit verdrängt.
Doch noch während Er damit beschäftigt war sein neues Reich zu schaffen, floss die Dunkelheit in die Welt. Äonen alte und ebenso mächtige Fürsten des Alls begannen das Werk zu verderben. Unter ihrem Einfluss wurde die Schöpfung pervertiert. Ernüchtert von dieser Entwicklung schuf Er eine Armee von Wesen aus Licht, um über die nicht der Dunkelheit anheim gefallenen Kreaturen zu wachen.
Sein Name war Angros, erster der Wächter des Guten. Seine Gegner hingegen waren Legion: Krian, der Blutige, von dem Kreaturen erschaffen wurden, die Ströme aus Blut opferten, um ihren Herrn zu besänftigen; Gronas, der Herrscher des Todes, der die Toten wandeln ließ; Anroak, der Meister der Verführung, der die dunkelsten Wünsche aller Wesen zum Vorschein bringt. Lange kämpften sie miteinander, doch der Macht der einigen dunklen Fürsten hatte Er nichts entgegenzusetzen. Im Gegenzug konnten die drei Ihn nicht endgültig besiegen: Ein Patt enstand.
Und so wie in den oberen Sphären der Welt der Krieg tobte, geschah es auf der Welt selber auch. Ströme von Blut wurden im Namen der Götter vergossen. Unzählige Schlachten wurden geschlagen. Dämonen krochen über das Antlitz der Welt und schändeten die Heiligen Hallen Angros‘. Engel (oder wie sie damals hießen „Angeloi“ nach ihrem Schöpfer) bekämpften wandelnde Untote. Krieger von allen Rassen kämpften für beide Seiten. Greul und heroische Taten wechselten einander ab. Lange wogte der Kampf hin und her, und nicht selten war es die Zwietracht zwischen den Mächten der Dunkelheit, die den Engeln half, eine verloren geglaubte Schlacht in einen Sieg zu verwandeln.
Schön waren diese Krieger anzusehen: glänzende Rüstungen zierten die großen Krieger und stolz stießen sie auf ihren weiß schimmernden Schwingen auf ihre Feinde hernieder. Hell und klar funkelten ihre Augen und stark war ihr Körper. Rein waren sie in ihrer Seele. An ihrer Spitze stand Arteus, der mächtigste der Engel, dessen Tochter Felicitas einst seiner Nachfolge antreten sollte.
Doch auch den Engeln ging der Schatten der Dunkelheit nicht spurlos vorbei: Ein winziges Korn voll bösen Gedanken schlummerte und schlummert noch in jedem der Engel. Viele wurden stolz und hochmütig, und nicht wenige fielen vom wahren und gerechten Weg ab und wandten sich statt dessen den dunklen Göttern zu. Gerade die gefallenen Engel sind es, die immerfort den unbändigen Hass der aufrechten Engel tragen. Der Hass gilt nicht den Gefallenen allein: Vielmehr ist es ein Hass auf alles Dunkle, auf alles Schlechte dieser Welt.
Die Engel kämpften einen verzweifelten Kampf: Wo sie einen Diener der Dunkelheit erschlugen, schienen immer neue Dämonen, Inkarnationen der grausamen Phantasien der falschen Götter aus dem Äther, zu erscheinen. Diese Dämonen, grausame Wesen von gewaltiger Stärke und großer Macht, stellten sich an die Spitze von Armeen aus entarteten Kreaturen, die durch den Umgang mit finsteren Mächten degeneriert waren oder durch Geschenke ihrer Herren grausame Mutationen aufwiesen. Quelle des Übels war ein schwarzer Tempel auf einer der nördlichen Inseln des Landes. Die mächtigsten Magier wirkten hier ihre Rituale und verbanden die reale Welt mit dem Äther, um so die darin wartenden Dämonen frei zulassen. Arteus sammelte eines Tages seine Armeen zu einem letzten verzweifelten Angriff auf diese Insel. Lange tobte die Schlacht, und viele starben auf beiden Seiten. Letztendlich schafften es die Engel eine Bresche in die feindlichen Linien zu schlagen und einen Keil bis zum Tempel in die Phalanx aus Chitin und Leibern zu treiben. Hier entschied sich das Schicksal der Welt: Arteus und einige seiner treuesten Engel, wie Yrrifa, Sariel und Lunael, konnten den Ring der Magier durchbrechen und die Rituale beenden. Der schwer verwundete Arteus jedoch, geschwächt vom langen Kampf, opferte sein Leben zum Wohle des Landes: In gleißendem Licht ließ er die Insel mitsamt ihrer Festung vergehen. Groß war der Sieg an jenem Tag, doch ebenso schwer der Verlust des Anführers. Wenige Engel konnten die Insel verlassen. Doch all die Krieger des Einen schworen einen Eid, die Schöpfung ihres Gottes zu verteidigen, bis sie vor ihren Schöpfer treten würden. Uns so brachten sie den Leichnam ihres großen Fürsten zur Kathedrale und trugen ihn zu Grabe. Jahrhunderte kämpften die, wenn auch stark geschächten, so doch immer noch stattlichen Heere der hinnlischen Chöre gegen die Wogen der Dunkelheit, treu ihrem Eid. Jahrhunderte vergingen und ihre Zahl wurde immer geringer - nicht aber die Hoffnung: Die Menschen, die sie beschützten, wurden stärker, und gemeinsam mit ihnen gelang es den Menschen, den Vampire und Dämonen stand zu halten. Sie hätten wohl doch verloren, hätte nicht die Dunkelheit selber ihnen geholfen: Die dunklen Götter entzweiten sich, da keiner sich dem anderen unterordnen wollte, und so kam es zum Krieg der Nacht: Die Vampire, Diener Krians, kämpften gegen Gronas und Anroak, die Herren der Dämonen.

Nur wenige Engel sind noch geblieben, um als Hüter und Wächter über die Menschheit zu dienen. Doch noch eines treibt sie an: Der Leichnam des Arteus, welcher unter ihrer Kathedrale im Verborgenen liegt, enthält immer noch einen Teil ihres Gottes selbst. Einen Teil, der in den Händen der Dunkelheit den Kriegsverlauf ändern und das Patt der Dunklen Götter beseitigen könnte. Die Engel sind nach wie vor die Wächter über das Schicksal der Welt, denn wenn auch wenige das Geheimnis kennen, so ist allein die Gefahr, dass es bekannt werden könnte, eine Bedrohung für die Schöpfung des Einen."

So steht es in den Journalen der Engel höchstselbst, doch nur wenige wissen um ihre Aufgabe.

Die heutigen Engel sind Relikte einer Zeit, die längst verloren scheint - und doch sind sie die Hoffnung dieser Welt. Fallen die Bastionen der Engel gegen die Heerscharen der Dunkelheit, so wird diese Welt im Chaos versinken. Dessen sind sich die Engel sehr wohl bewusst. Auf andere Geschöpfe wirken sie (oft zu Recht) hochnäsig und unnahbar. Sie betrachten sich selbst als Krone der Schöpfung, als Erstgeborene unter den Sternen dieser Welt und tragen ihren Anspruch wie eine Standarte vor sich her.
Ihr Körperbau kommt ihnen dabei zur Hilfe: Als Krieger des Einen erschuf sie Angros als wahrlich stolze Recken mit eleganten, aristokratischen Zügen und starken Muskeln. Ihre Stimmen können weich wie Seide und hart wie Stahl sein, während sie sich nicht nur im Kriegshandwerk mit Pfeil, Bogen und Schwert hervor tun, sondern auch durch die Musen gesegnet sind. Doch ihr Makel heißt Hybris, ihre Nemesis Hass: Sich selbst als die Krone der Schöpfung betrachtend haben sie manchmal wenig mit dem Ideal der angelitischen Kirche gemein, dass die Menschen von ihnen zeichnen. Der bedingungslose Hass auf alles Unheilige machen sie mitunter zu dem, was zu bekämpfen sie sich selbst geschworen haben.

Unter Engeln gilt es als unrein, sich den Lüsten des Fleisches hinzugeben. Sie vermehren sich zwar ebenso wie die Menschen, doch sind sie weit weniger fruchtbar - was zwangsläufig in ihrem Verschwinden von dieser Welt enden wird.
Engel unterstehen nur dem Fürsten ihrer Art, leben allerdings eher zurückgezogen. Sie sind Brüder im Glauben, die für die gleichen Ziele kämpfen. Von engen Freundschaften mit Menschen künden kaum Geschichten, allerdings sind solche Vorfälle nicht unbekannt.

Das Bindeglied zwischen den Engeln und den Menschen bildet der Patriarch, der Vorsteher der angelitischen Kirche und damit das Sprachrohr der Engel zu den Menschen.

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Deus vult!
In noctem aeternam tortura vitam est!
Tu, angele, regere imperio populos memento!



Eiael
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