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 Die Menschen

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Eiael
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Ort : Hamburg

BeitragThema: Die Menschen   Mo Okt 19, 2009 11:24 am

Die Menschen stellen die wohl zahlreichste Gruppe auf Anandor. Sie wurden ursprünglich von "dem Einen" erschaffen, einem Gott, dessen richtiger Name in den Überlieferungen der Menschen verloren ging.
Grundsätzlich gliedern sich die Menschen in zwei Fraktionen: die Diener des einen und die Kultisten und Mutanten der dunklen Götter.

Gemeinsame Vergangenheit

Als Angros die Welt, später Ardanor genannt, fand, hauchte er ihr Leben ein. Pflanzen, Tiere und Engel bildeten den Grundstein. Doch in den tiefen Höhlen der Gebirge verbarg er seine wohl größte und bedeutendste Schöpfung: die Menschen. Angros hoffte, dass er sie vor den Augen seiner finsteren Widersacher wohl verborgen hätte, doch täuschte er sich. Ein Teil der Menschen wurde durch die unheiligen Mächte aufgespürt und verdorben. Das erste Schisma zwischen den Menschen fand bereits statt, als die Menschheit selbst noch nicht einmal erwacht war.

Lange Zeitalter tobte bereits der Krieg des Einen gegen seine dunklen Gegner, als die Menschen auf den Schlachtfeldern der Dämonen und Engel auftauchten. Zuerst waren es nur kleine Gruppen, die sich in den Ebenen ansiedelten. Aber im Laufe der Zeit vermehrten sich die Menschen und wurden zahlreich. Nun offenbarte sich das Schicksal der neuen Rasse: Während einige Stämme der Menschen sich auf die Seite des Einen schlugen, verbündeten sich andere mit den Göttern der Finsternis. Mit nicht gekannter Wildheit wurde der Krieg weiter geführt. Viele Engel wurden überrascht, als sich Geschöpfe ihres eigenen Gottes gegen sie stellten und sie erschlugen und noch heute spricht man in Kreisen der Engel von diesen Tagen als den Tagen der Schande. Der vermeindliche "Verrat" der Menschen belastet bis heute die Beziehungen zwischen Menschen und Engeln.

Die Diener des Lichtes

Die Diener des Lichtes - oder besser: das was sie einst waren - haben sich zum Imperium der Menschen zusammengeschlossen. Allerdings besteht das Imperium aus fünf verschiedenen Bezirken und wird immer noch durch lokale Adelige beherrscht. Die Menschen selber sind den Menschen der heutigen Zeit nicht unähnlich an Statur und Wuchs, allerdings ergeben sich hier auch signifikante Unterschiede je nach Stand: Während die Bürger der Städte zumeist ein erträgliches Leben führen, leiden die Landbewohner in der Regel an Unterernährung. Im Gegensatz dazu führen die Adeligen auf ihren Burgen ein Leben im Überfluß.
Die Menschen des Imperiums gaben der Welt ihren Namen "Ardanor", was sie aus einem Wort für "Erde" in einer längst toten Sprache ableiten. Die Religion im Imperium wird dominiert vom "Kult des Einen", allerdings gibt es auch eine Menge anderer Gottheiten, die einen unüberschaubaren Pantheon aus Unter- und Halbgöttern bilden. Selbst Ahnen werden in den entlegenen Teilen des Imperiums bis heute verehrt und angebetet.
Regiert wird das Imperium aus einem Triumvirat von Klerus, Militär und Adel, wobei der Adel in letzter Instanz die Entscheidung trifft. Der Klerus - in Form des Patriarchen - und das Militär - in Form des Hohen Marschalls - sind zwar Ämter, denen nur eine Beraterfunktion zugemessen wird, aber durch ihre Macht im Imperium können kaum Entscheidungen gegen ihren Willen getroffen werden. Politische Intrigen und Ränkespiele sind an der Tagesordnung und nur die Bedrohung aus dem Osten des Reiches, wo die Horden der Dunkelheit gegen die Grenzbollwerke des Imperiums anrennen, verhindert die Entstehung der Anarchie.
Der Patriarch gebietet über den "Kult des Einen". Er ist oberste Instanz der weltlichen Macht des Kultes und spiritueller Führer der Gläubigen "Jünger des Einen". Tempel zu seinen Ehren gibt es in jeder Siedlung des Imperiums, auch wenn nicht alle wahrhaft gläubig sind.
Der Hohe Marschall ist der Befehlshaber der Armeen des Imperiums. Im unterstehen nicht nur die zahlreichen Ritterorden (bei denen es oft zu Spannungen kommt, da viele dieser Orden religiöse Motive ins Feld führen und somit eigentlich in den Verantwortungsbereich des Patriarchen fallen würden), sondern auch die regulären Armeen, die jeder der fünf Bezirke aufzustellen verpflichtet ist und die Bürgermilizen, die im Falle eines größeren Feldzuges aus der Bevölkerung rekrutiert werden. Für viele Familien auf dem Lande ist der Dienst in der Armee des Marschalls die einzige Möglichkeit zu überleben, da die Höfe nicht genug Nahrung abwerfen, um alle zu ernähren. Die Treue der Soldaten gilt von da her nicht dem Imperium, sondern dem Marschall - was natürlich die große Macht des Marschall zur Folge hatte.
Der Herrscher des Imperiums, der Kaiser, wird auf einer Versammlung des Adels auf Lebenszeit gewählt. Oft dauern diese Versammlungen nur wenige Tage, da in der Zeit der Wahl Marschall und Patriarch die Regierungsgewalt übernehmen. Nicht selten fallen in diesen Zeitraum ungewöhnlich viele Unfalltode von jungen Fürsten, da nur zum Kaiser ernannt wird, wer nicht älter als 35 Jahre ist. Das Amt des Kaisers ist auf Lebenszeit vergeben.

Diener der Dunkelheit und Mutanten

Die Untertanen der Dämonen und Vampire leben in den Reichen ihrer Herren und fristen dort ihr Dasein in der Hoffnung, von den dunklen Fürsten oder gar von den Göttern für ihre pervertierten Vorstellungen und Handlungen geehrt zu werden. In der Regel bekleiden sie niedere Stellungen in der Gesellschaftsordnung und nur wenigen Menschen wird die zweifelhafte Ehre zu Teil in hohen Funktionen ihren Dienst zu versehen.
Viele dieser armen Geschöpfe sind entartet und mutiert, da sie dem Einfluss des Bösen unterliegen. Ihr Verstand ist manchmal kaum mehr als eine kleine Flamme aus Instinkten und Reflexen, ihr Leben gezeichnet von endloser Qual und Opfern, die zu grausam sind, um sie in Worte zu fassen. Mutationen - oder "Geschenke der Götter", wie sie diese Menschen nennen - treten in allen möglichen Variationen auf: Mal nur eine unnatürlich lange Zunge, Klauen, Schwänze oder Reißzähne und Hörner, aber auch enorme magische Fähigkeiten und zusätzliche Gliedmaßen.
Die Diener der Dunkelheit leben in kleineren Clans zusammen und bestellen die kargen Felder, um Nahrung für ihre Herren zu erwirtschaften, aber auch die Abgabe von Opfern gehören zu ihren Pflichten. Nicht selten verlassen ganze Sippen ihre Siedlungen, um marodierend, mordend und brandschatzend durch die Grenzregionen zu ziehen.

Aber auch im Imperium trifft man oft Kreaturen an, die sich den dunklen Göttern verschrieben haben. Ob es nun Adelige sein mögen, die sich Anroak verschrieben haben, um in ihr langweiliges Leben den Hauch von Abenteuer fließen zu lassen, einfache Dorfbewohner, die keinen Ausweg mehr gesehen haben oder ob es Zauberer sind, die sich der Nekromantie verschrieben haben - in den verlassenen Gebieten nahe der Grenze, aber auch im Kernland, treten immer wieder Kulte der Finsternis an das Tageslicht.

Im Prinzip ist das Verhältnis von Kultisten zu Dämonen wie das der Heloten zu den Spartanern. Die Dämonen bilden in Drak'Shalar eine beherrschende Kaste, die sich als höherwertig sieht. So ähnlich wie eine Aristokratenschicht, nur sehr viel größer. Da die Dämonen von den dunklen Göttern gelenkt werden, können sie durch genug Opfer und geeignete Beschwörungsmagie auch gerufen werden, um Kultisten zu helfen. Generell gilt aber, dass Kultisten (also Menschen) den Dämonen dienen und sie als Verkörperung ihrer Götter ansehen.

Menschen können durch die "Geschenke der Götter" zu mächtigen Kriegern oder Magiern werden. Auch wenn die imperiale Propaganda oft von entarteten, dummen Tieren spricht, so sind viele immer noch intelligent. Manche Mutationen können sogar die psychischen Fähigkeiten der Menschen soweit erhöhen, dass sie fast ebensomächtig wie Dämonen werden - aber alles hat seinen Preis; so kann es natürlich vorkommen, dass Mutanten unglaublich stark und wendig werden, dafür aber an Intellekt einbüßen. Oder aber mächtige Magier werden, die dafür schwach und gebrechlich bleiben.

Hinzu kommt, dass nicht jede Mutation einen Zweck erfüllt. Kiemen, Schuppen oder ein Schweif sind ebenso keine Seltenheit wie zusätzliche Gliedmaßen oder zusätzliche Augen. Die Phantasie der dunklen Götter kennt hier kein logisches Muster.

_________________
Deus vult!
In noctem aeternam tortura vitam est!
Tu, angele, regere imperio populos memento!



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