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 Der Friedhof

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Eiael
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BeitragThema: Der Friedhof   Mi Okt 07, 2009 9:57 pm



Der Friedhof nahe dem Kloster der Engel ist ein Ort, dem der Hauch der Ewigkeit anzuhaften schein. Alte Gräber, Ikonen und sakrale Gegenstände wechseln sich mit den Denkmälern und Schreinen der im Kampf gefallenen Engel ab. Absolute Stille macht diesen Friedhof zu einem der mystischsten, aber auch zu einem der unheimlichsten Plätze in Vetera. Die Atmosphäre wirkt, je nach Stimmung des Betrachters und abhängig von der Tages- bzw. Jahreszeit, beruhigend und inspirativ - oder aber auch morbid und unheimlich.
Der Friedhof ist für die Engel ein Ort der inneren Einkehr, ein Heiligtum, das ihren Toten gewidmet ist. Dieser Sakrale Ort wird nur selten von Menschen aufgesucht, denn die Engel wachen eifersüchtig über die Ruhe der von ihnen Gegangenen.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Okt 07, 2009 10:08 pm

Eiael betrat den Friedhof. Langsam ließ er den Duft der blühenden Blumen in seine Nase steigen, während sein Blick über den arkanen Platz glitt. Niemand wusste so genau, wer diesen Ort wann angelegt hatte. Er war alt - vielleicht so alt wie die Welt selber. Der Engel trat einen Schritt auf den Altar in der Mitte des Platzes zu. "Memento Mori" war auf dem fein gearbeiteten Steintisch zu lesen. Eine Hand ausstreckend, murmelte er ein kurzes Gebet, um den Toten die ihnen gebührende Ehre zu erweisen, bevor er sich, in Gedanken versunken, auf eine der Steinbänke setzte. Die Ereignisse machten ihm zu schaffen. Wieso nur wandte sich alle Welt von dem Einen ab? Die Stirn des Engels legte sich in Falten, als ihn seine Dämonen einholten. Tausend Jahre hatte er nun gekämpft, und kein Ende schien in Sicht. Eiael war müde. Nachdenklich stütze der Krieger sein Kinn auf eine Hand und blickte das geordnete Chaos der Grabmäler an. Todessehnsucht hatte er nicht - im Gegenteil. Er spürte, dass seine Aufgabe noch nicht vorbei war. Die Reihen der Gräber brachten ihm vieles. Die Ruhe des heiligen Ortes ließ in einiges Vergessen - und noch mehr erinnerte sie ihn. An eine Zeit, in der Krieg nicht alles war. An eine Zeit, die so lange her war, dass selbst der Engel sich kaum noch an sie erinnern konnte - allenfalls Bruchstücke von Bildern entstanden vor seinen Augen. Weiter folgte sein Blick den Gräbern. Jedes Grab war ein Freund gewesen, ein Gefährte. Ein Waffenbruder. Die angenehmen Erinnerungen wichen Schlachtszenen, wildem Getümmel unendlicher Qual und grauenvoller Schreie. Altbekannte Gesichter tauchten auf, nur um direkt danach wieder in einem Meer aus Blut und Krieg zu versinken. Eiael schloss die Augen und versuchte seine Gedanken zu ordnen - aber es wollte ihm nicht gelingen...

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Okt 09, 2009 1:58 am

>>>....

Flink, wie eine Katze, nur etwas betrunkener, mochte man meinen, überwand William die einzelnen Hürden, die ihn von seinem nächstbesten Ziel abhielten: einem Friedhof.
Auch wenn die Mauern bereits in dei höhe wucherten, so wusste er doch immer wo er den Zugang zu dem ihm einzig abscheulichen Ort finden würde.
Er nutzte seinen Schrottschneider um dir Wand zu erklimmen und den Wall aus Stein und Peinlichkeit, ohne das Vergießen einer Schweißperle zu überwinden. Dass er sich auf der anderen Seite einem mehrere Meter tiefen Abgrund stellen musste, welchen er gleich herunterstürzte, wie ein Stein, wollte er einmal ausblenden.

Hauptsache es waren keine hier die ihm bei dem beobachten würden. Aber was dachte er sich?
Man hatte ihm schon schräge Blicke zugeworfen als er die Bauernmeute bestohlen hatte. Und auch schon davor. Er wünschte sich jemanden als rechte Hand. Maya wäre sicherlich gut genug dafür. Er sparte sich Wortspiele und legte den Kopf auf den Boden, die Ohren auf den Untergrund.
Er horchte.
Hörte er etwas?
Nichts anderes als das er heir nicht erwünscht sei und dass er verschwinden solle. Das übliche was die, die noch nicht weniger als zehn Jahre tod waren, von ihm verlangten. Er solle sich verpissen, in der Hölle schmoren. Nun, es war nicht Williams Problem dass unter seinen Füßen die eingesperretn Astralen Seelen derer lagen, die die Geschichte dieses Landes mehr beeinflusst haben mochten als er es mit seinen Taschenspielertricks konnte.

Aber vielleicht würde er etwas an diesem Ort finden was ihm weiter helfen würde. Etwas mächtiges. Vielleicht ein altes Relikt an dem eine Menge Blut klebte. Er erinnerte sich an einen Magus der mit einem Teddybären aus dem Krieg genügend Horror entstehen lassen konnte um in Albträume zu wandern. Montag, war sein Name. William schmunzelte und hoffte niemals so zu enden wie es dieser Magus tat.
Vielleicht würde er ja auch so einen Bären finden, begraben mit einem kleinen Mädchen, oder eine alte Ausgabe eines Zauberbuches, eingemauert mit einem Besitzer. Aber worauf er gar nicht hoffte, den ndas war heir vollkommen unreal, war das Sinnbild der Totenbeschwörer. William mochte es zwar nie sich Hilfe von den Verstorbenen zu holen, aber würde er so ein Sinnbild finden, dann wäre er mehr als Glücklich eien Nachricht nach Hause schicken zu können.
Sein Schwert diente ihm als schwaufel, während er es über den Boden schleifen ließ. Er schlenderte an den Steinen entlang die die Namen der Verstorbenen preisgaben, als seien sie Nummern und las sie mehr oder minder durch.
Bevorzugt suchte er nach Kindern, denn die waren meist unschuldig genug um nicht durch sein Handeln verängstigt zu sein. Und Kinder mundetem dem Bösen vorzüglich.
Erst als er aus versehen einem lebenden über den Weg lief, realisierte er, dass er wohl doch schon ein klein wenig zu auffällig die Kindergräber inspiziert hatte.
Vielleicht rettete ihn das Bisschen Schauspielkunst das er noch besaß.

»guten Abend. «, sagte er in klarem, höflichen Ton.

Der Mann der dort auf einer Bank saß, war ein Engel.
Ein Engel.... ein... engel...
William wollte beinahe kotzen. Die jenigen die dafür verantwortlich waren das er und seines gleichen auf dieser Welt verhasst waren, hatten einer ihrer Gattung hier sitzen. Dass das hier ein Friedhof für Engel war spielte dabei keine rolle. Sie waren schließlich tod und demnach wie William.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mo Okt 12, 2009 10:37 am

Die Worte rissen den in Gedanken versunken dasitzenden Engel wieder zurück in die Wirklichkeit. Blinzelnd sah sich Eiael den Neuankömmling an, der - mit dem Ausdruck des ertappt worden Seins in den Augen - ein Stück weit von ihm entfernt stand. Eine Alarmglocke begann heftig in seinem Kopf zu läuten. Mit diesem Fremden stimmte etwas nicht, dass wusste er, doch er konnte den Finger nicht darauf legen. Langsam erhob sich der Krieger von seiner Bank und machte einen Schritt auf den Menschen zu. Eiael hatte - wie viele andere Engel auch - die Menschen nie als Gleichgestellte betrachtet. Seine Aufgabe war es sie zu schützen, aber er verachtete sie für ihre Unzulänglichkeiten. Verrat, Furcht und Unstetigkeit schienen ihnen mit ins Herz gegeben zu sein. Und dafür hasste er sie. Die wenigen Ausnahmen fielen nicht ins Gewicht. Und doch waren sie und die Angeloi Kinder desselben Gottes und wo die Angeloi auf dieser Welt beständig an Zahl zu verlieren drohten, vermehrte sich die Zahl der Engel stetig. Eine Falte bildete sich zwischen Eiaels Augen, als er den Menschen betrachtete. Eine seltsame Dunkelheit, wie eisige Kälte, schien dem Engel entgegenzuschwappen. "Seltsam..." dachte der Krieger bei sich. Dann faltete er die Hände vor dem Körper und entfaltete, wie es Tradition bei seinem Volk war, seine Flügel. "Sei gegrüßt, Sterblicher!" entbot er dem Neuankömmling seinen Gruß, bevor er ihn erwartungsvoll ansah.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mo Okt 12, 2009 2:09 pm

William riss sich innerlich zusammen. Der Flattermann strotzte nur so vor Überheblichkeit.
Ihre Weisheit und Unsterblichkeit machte sie blind und ignorant. Zu viele von ihnen hielten an den alten Formeln fest. Was mit Alternativen zum himmlischen Lebenszyklus geschah, sah man ja an der Geschichte, mehr als deutlich.
Die Optionen für jene die einen Weg neben dem Licht beschritten waren Verbannung, Verfolgung, Ignoranz und Zerstörung.
Williams Blut war kalt, aber es kochte einen kurzen Moment, als er als Sterblicher bezeichnet wurde. Er musste sich zusammenreißen, Pokerface behalten.
William rieb dei frierenden Hände und nickte freundlich.
»Widerholt, einen wunderschönen Abend, nicht wahr? Wenn ich mich kurz vorstellen dürfte: mein Name ist William Van Don. Ich bin momentan auf der Suche nach der Familiengruft der... Atemps. Könnten Sie mir da ein klein wenig weiterhelfen?«
Es war die simpelste Ausrede um Zeit totzuschlagen. Die Bräuche in denen man die Manifestationen persönlich begrub, oder vielmehr Menshcen begrub um sie unsterblich zu machen, waren längst vorbei. Wenn hier eine solceh Krypta liegen würde, würde William sich als nächstes dem Glücksspiel zu wenden.
Nervös, wie er im Moment war, spielte er mit einem Ring zwischen den Fingern, den er aus einem Erdloch hier gezogen hatte. Es war vermutlich der Ring eines Engels.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mo Okt 12, 2009 4:03 pm

Eiael zog verwundert eine Braue in die Höhe. Atemps war ein menschlicher Name (nicht dass er ihn je gehört hätte - aber er war definitiv keiner der Namen, die die Angeloi zu nutzen pflegten). Sein Mißtrauen wurde immer stärker; es kroch in seinen Adern wie eine kalte, dunkle Wolke hoch - doch noch immer hatte er keinen Anhaltspunkt für sein Unbehagen. Vielleicht war dieser Mensch - William - einfach nur noch einfältiger als der Rest seiner Gattung. "Ihr werdet kaum ein Grab..." Der Rest des Satzes bleibe dem Engel im Halse stecken. Etwas funkelndes glomm in der Hand des Menschen auf, nur um gleich darauf wieder zu verlöschen. Dann tauchte es wieder auf - und verschwand. Der Mensch befingerte nervös das Ding in seiner Hand. Ein Ding, dass der alte Krieger sofort erkannt hatte: Ein Siegelring der Angeliten, getragen nur von den Nobelsten unter ihnen. Nur wenige waren noch auf der Erde an den Händen von Engeln zu finden - aber viele lagen, mit ihren Trägern, auf diesem Friedhof. Die Augen des Engels verengten sich zu Schlitzen, aus denen Zorn wie Feuer brodelte. Langsam zog er sein Schwert und ließ das vertraute Gewicht der Waffe auf sich wirken. Niemals würde ein Engel sich von diesem Relikt trennen: Es war ein Symbol für die besondere Gunst des Einen, gegeben nur jenen, die sich in seinem Angesicht wahrhaft würdig erwiesen hatten. Er selbst hatte nie einen solchen Ring getragen - doch seiner Bedeutung war sich jeder Engel klar. "Elender Grabräuber!" zischte Eiael und machte einen drohenden Schritt auf den Menschen zu. Seine linke Hand öffnete sich und fordernd hielt er sie in Richtung des vermeindlichen Grabschänders ausgestreckt. "Gib den Ring zurück und ich verspreche dir einen schnellen Tod." Das Gesicht des Engels war zu einer Maske aus kaum kontrollierter Wut erstarrt, als er einen weiteren Schritt auf den Ketzer zuging. Drohend zeigte nun auch die Spitze Lumen Deis auf die Brust des Menschen.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mo Okt 12, 2009 9:03 pm

William stöhnte veruweifelt lachend.
»verflucht...«, zischte er und schnipste den Ring rüber.
»Hör mal: es ist nicht so dass ich großartig beabsichtigt habe, das Ding zu stehlen. Der Kerl den ihr da eingegraben habt, war noch lebendig.«, seinen Standpunkt verteidigung wich William zurück.
»Man, ich dachte nicht mal im Traum dran dem Hilfe zu holen, aber ihn weiter leiden lassen wollte ich auch nicht. Also... nun ja... Geschäft ist Geschäft. Aber wenn dir so viel an so nem kleinen Schmuckstückt liegt... andererseits..:«
William überlegte eindeutig zu laut.
Wenn ein Engel so einen Radau um so einen einfachen Ring machte, würde er ja bestimmt wert voll sein. Vielleicht ein Artefakt aus dem man noch Magie ziehen konnte, oder ein Objekt zum kanalisieren von Magie. Die Verwendungsmöglichkeiten für so alten Schrott waren schier grenzenlos.
William wünschte sich seine Hauskatze würde endlich mal wieder nach ihm kreischen. Aber das tat sie nicht. Sie war tot.
Fehlplatzierte Wünsche und Gedanken später, war william imemr noch im Inbegriff von dem Engel aufeschlutzt zu werden, wie der kleine "Grabräuber" der er war.
Ob er sich mit dem Engel messen sollte, um sich den Ring und mit seinem geschätzten Wert, einige Nächte in einem Luxushotel, zurückzugewinnen?
Es war ja eh nicht seiner.
Aber ob er bereits im Zustand war sich wieder mit einem eindeutig gefährlicheren gegner zu messen?
Die Vertreter von oben waren oft mit einem gewaltigen Katalog an Anti-Okulter Magie ausgestattet. Aber William beherschte Tuning. Das Abwiegen von Chancen und allem Anderen ratterte in seinem Kopf.
»Also, wenn es dir nun darum ging dass ich das erm.. Loch da hinten versiegelt habe und den Kerl schlafen lasse, dann... tut es mir Leid, dass ich deine... öh- eure Sitten verletzt habe. Aber der Ring gehört jetzt offiziell mir. «
William wickelte sich seinen eigenen Strick.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mo Okt 12, 2009 9:11 pm

"Ketzer!" nur dieses eine, fast geflüsterte Wort quälte sich über Eiaels Lippen, bevor er sein schwert hob. Der Engel bebte vor Zorn ob der immensen Obszönitäten, die er vernehmen musste. Der Heilige Hain der Ruhe war durch diesen ...Abschaum geschändet worden - und dieser Haufen Dreck schien es nicht einmal zu bemerken. Wut stieg in dem Engel auf und ersetzte durch ihre brennende Hitze das kalte Misstrauen. Trainingsreflexe stellten sich ein, als die Füße des Kriegers wie von eigenem Leben beseelt festen stand suchten und sein Hirn bereits begann, mit den Augen die Bewegungen des Gegners zu taxieren. Nur seine linke, leere Hand reagierte im Zorn: Mit geballter Faust schnellte sein Arm vor, um dem Menschen die Nase zu brechen...

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mo Okt 12, 2009 9:55 pm

William sah den Schlag des Engels nicht einmal kommen.
Er warf sich gekünstelt übertrieben weit zurück. Kaltes Blut lief aus seiner Nase.
Er wischte sich mit dem Ärmel seines Mantels die Sauerei weg.
es war nicht mehr zu vermeiden: dieser Engel würde ihn in Scheiben schneiden, wenn er sich nicht irgendwie zu helfen wusste.
"Verdammtes heiliges Volk", dachte William und machte einige reflexartige Sprünge zurück. Für seine athletiche Erscheinung, war es nichts weiter als Gewohnheit, aber in Williams Kopf rasten die Berechnungen. Wie sollte er einen Engel besiegen?
Beschwörungen?
Nein, die würden ihn nur noch wütender machen.
Schwertkampf?
Viele der heiligen genossen eine Ausbildung die länger ging als die seine.
Sein Meister erzählte ihm einst, das ein Engel vom Himmel herab kam und den Boden mit seinen Händen mit Leben füllte. Das wäre nichts was William Angst machen würde, aber wenn sein Gegenüber auch so einer wäre, der Bäume und Ranken sprießen lassen konnte, als wären sie nichts, würde William doch lieber rennen. Seine letzte Begegnung mit einem Wesen das diese Fertigkeit beherschte war mehr als Einseitig verlaufen.
Was war noch eine Option?
Tuning?
Nein, man spielte seine Geheimwaffe nicht gleich zu Anfang aus.
Also Schwertkampf.
William zog seinen Schrottschneider und wich weiter zurück.
Der Engel war hier auf einem vermeintlichen Terretorium eines Totenbeschwörers. Vielleicht konnte William bluffen um sich einen Vorteil zu verschaffen.
»Ich an deiner Stelle würde mich hüten! Du stehst dem Schüler von Sol'Adin, Schüler des Am Fear'liath Mor gegenüber! Ich bin Totenbeschwörer! Und wenn dir dein Leben lieb ist, dann solltest du besser die Beine in die Hand nehmen. Andernfalsl werde ich mich dafür revangieren dass ihr meine Gattung verstoßen habt! Heilige Krieger! PAH! Intollerante Hochstapler und faschistische Kriegstreiber! gib mir nur eine Sekunde um deine Freunde an die Oberfläche zu holen und dein schädel gehört mir! «
"Das sollte für's Erste genügen", dachte William und machte sich hinter seiner Fassade ins Hemd.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Di Okt 13, 2009 11:34 am

Eiael verfluchte sich innerlich für seinen unbeherrschten Schlag. Es hätte schlimm ausgehen können - wäre der Mensch nicht so überrascht gewesen, dann hätte er durchaus einen Schlag seinerseits in die offene Deckung des Engels führen können. Wenigstens hatten die hektischen Sprünge des Menschen ihm Zeit gegeben seinen Schild vom Rücken zu nehmen. Kampfbereit starrte der Krieger nun seinen Gegner an.

"Ich an deiner Stelle würde mich hüten! Du stehst dem Schüler von Sol'Adin, Schüler des Am Fear'liath Mor gegenüber! Ich bin Totenbeschwörer! Und wenn dir dein Leben lieb ist, dann solltest du besser die Beine in die Hand nehmen. Andernfalsl werde ich mich dafür revangieren dass ihr meine Gattung verstoßen habt! Heilige Krieger! PAH! Intollerante Hochstapler und faschistische Kriegstreiber! gib mir nur eine Sekunde um deine Freunde an die Oberfläche zu holen und dein Schädel gehört mir!"

Ein wissendes Lächeln schlich sich auf Eiaels Lippen, ein Lächeln, dass immer breiter wurde, bis er dröhnend und hämisch zu Lachen begann. "Totenbeschwörer, ja? Nun, Totenbeschwörer, so sag mir doch, wie du an einem dem Licht geweihten Ort dunkle Magie einsetzen willst? Deine Herren kenne ich dem Namen nach wohl, doch scheinen sie dich nicht alles gelehrt zu haben." Eine spielerische Geste mit seinem Schwert untermalte die Worte des Engels. Dann schob er sein linkes Bein vor und hob den Schild. Genug Worte waren gefallen. Leise begann er die Litanei des Kampfes zu rezietieren, vollkommen auf seinen Kampf und seinen Gegner fixiert. Den Rücken leicht gekrümmt begann er, seinen Gegner zu umkreisen, das Schwert zum Schlag bereit und seine Muskeln angespannt. Die Geräusche des Tages schienen nur noch gedämpft auf ihn zu treffen, als seine Wahrnehmung alles unwichtige ausblendete. Mit Bewegungen, die auf Jahrhunderte der Erfahrung deuteten, näherte er sich langsam William. Seine Gedanken ordneten sich, sein Geist öffnete sich dem Kampf. "Ich bin das Schwert des Einen..." kam es über seine Lippen. William hatte ein Schwert gezogen, dass aussah, als hätte ein Wahnsinniger Müll solange in eine Form geprügelt, bis es annähernd der Gestalt einer Waffe nahe kam. Doch dem kruden Eindruck des Schwertes zum Trotz schwang der Mensch es mit einer Eleganz, die das Aussehen der Klinge nebensächlich werden ließ. Eiael rief sich ins Gedächtnis diesen Gegner nicht zu unterschätzen. "...zum Schutz seiner Schöpfung!" Bedächtig entfaltete Eiael seine Flügel und wappnete sich, um den ersten Stoß zu führen. "Ich bin das Licht in der Dunkelheit..." Sein Körper spannte sich und sprungbereit schätzte er die Entfernung zum Gegner ein. "...wenn alle Hoffnung verloren scheint." Glaube, und mit ihm die Gunst des Einen, durchströmten ihn. "Ketzer und Häretiker fliehen vor meinem Antlitz..." Der Engel verlagerte sein Gewicht, als er zum Ende der gemurmelten Litanei kam. "...denn der Eine führt meine Klinge! DEUS VULT!" Die letzten Worte seinem Gegner entgegen schleudernd explodierte Eiael in Bewegung. Sein Schwert beschrieb eine halbkreisförmigen Bogen, nur um kurz vor erreichen der Klinge Williams eine rasche Bewegung nach oben zu vollführen, während er sich mit seinen Schwingen auf William zu katapultierte.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Di Okt 13, 2009 2:18 pm

Der Engel war eindeutig klüger als William dachte. Was er da über die geweihten Plätze und Orte des Lichtes erzählte, entsprach durchaus der Wahrheit.
Und doch hatte der totenbeschwörer sich einen müden Vorteil erschafft. würde er ihn überraschen können, so wäre es aus mit dem Störenfried.
William war zu sehr in seiner Eitelkeit gefangen, als dass er sich großartig um die Worte des Engels kümmerte.
Er hatte schon einen Gegner mit unzerstörbarem Körper besiegt, indem er ihm die Seele aus dem Körper gesaugt hatte. Er hatte einen Unsterblichen bei lebendigem Leibe vergraben. Was sollte so ein "Diener Gottes" da bitte ausirchten?

"DEUS VULT!", dröhnte dei Stimme des engels, der sich auf William herabstürtzte.
Überheblichkeit. Williams Überheblichkeit wurde ihm zum Verhängnis.
die Klinge des Engels bohrte sich wie der Zahn eines Raubtieres zwischen seinen rippen hindurch und kam auf der anderen Seite seines Körpers wieder zum Vorschein. Die Klinge war schon wieder am engel, als William stöhnend auf den Boden sackte und sich die klaffende Wunde hielt.
William grinste.
Er war am Boden. Wie ironisch.

»Ist das alles? «, presste William zwischen blutverschmierten Zähnen hervor.
»Fuck man, die Priester die mich damals als Kind verprügelt und misshandelt haben, haben härter zugeschlagen als du! «
Spot. größenwahn.
»Ich wusste schon immer dass wenn ich einem echten Engel gegenüberstehen würde, mir so viel Ignoranz entgegenspringen würde... «
William richtete sich auf als würde, er verschen mit allen Mitteln eine Flüßigkeit in seinem Körper zu behalten, die durch seinen Mund nach draußen wollte.
»... dass du mich tatsächlich auf so einen "Nutzer der Du8nklen Magie" reduzieren würdest... «
William saufzte und hob sein Schwert vom Boden auf.
Der Engel ließ ihm Zeit. Wahrscheinlich rechnete er nicht mit Williams kleinen Zaubertrick.
»Weist du, wir Nekromanten haben eine äußerst vielschichte Stilform durch usnere Adern laufen. Ich habe mich auf meinen Tod spezialisiert, anstatt so ein Paar Marionetten für mich kämpfen zu lassen. Demnach... «
william zog seinen Mantel zur Seite. das Loch in seiner Brust schien sich in grün leuchtendes Sekrät zu verwandeln. Williams Haut began zu glühen und seine Augen leuchteten schwarz.
Das Fleisch seines Körpers schien sci hzu lösen und seine Züge verblassten hinter einer schädelfratze, die william unter der Kapuze seines Mantels verschwinden ließ.
Dürr, wie ein Skelett tänzelte William vom einen Bein aufs andere.
dies war sein erster Kampf seit "Dem großen Knall" und er würde es genießen, mal ieder in Form zu sein.
»Also, was ist jetzt? Hast du nicht mehr zu bieten, du scheinheiliges Wunderkind? «
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Di Okt 13, 2009 5:33 pm

"Unmöglich!" schoss es Eiael durch den Kopf, als er die Verwandlung des Nekromanten mit ansehen musste. Erschrocken taumelte er ein, zwei Schritte zurück, bevor er sich wieder fangen konnte. "Herr, gib mir Kraft gegen diese Abscheulichkeit zu bestehen." Das Mantra zeigte Wirkung: Auch wenn dem Eiael nicht die Kraft seines Gottes zuteil wurde, so half es ihm doch, seine Fassung wieder zu finden. Sein Puls pochte in seinen Ohren und das Blut begann durch seine Adern zu rauschen wie ein reißender Fluss aus ungezügelter Wut. "Dieser Kampf wird dein letzter sein, Ketzer!" brüllte er. Grollend fintierte Eiael einen Ausfall mit seinem Schwert zur Körpermitte, um dann mit seinem Schild zuzustoßen. Zeit. Er brauchte Zeit, um die Schwachstelle seines Gegenübers zu finden.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Di Okt 13, 2009 7:11 pm

Der Engel stieß ihn zurück. William sprang von dem mächtigen Schild zurück. Sein Körper war leicht und er kam dank seines Mantels höchstens auf das Gewicht eines Kindes. Für seine Größe, schwebte er einen kurzen Moment durch die Luft, bevor er auf den Füßen landete. schrottschneider ruhte in seiner Hand. Der Engel war verunsichert.
William liebte die Macht die er dank seiner Geschichte nachahmen konnte.
Geister, Untote, Hyänen. Alles im Dienste einer Person die Frühstücksflocken Kaviar vorzog.
william war nun selbstbewusst genug um selbst einen Angriff zu starten.
Mayas betäubende aufreizende Spielereien hatten ihn bereits mit genug Energie geladen. Jetzt konnte er sich entladen.
William sprang hervor.
Die grün leuchtenden Fasern und Stränge seines Gesichts bildeten ein Grinsen, während er sich stumm auf den Schild des Gegners warf, und sich an diesem fest hielt.
Seine Finger waren dünn genug um sich festzuhalten und über den schild zu schlagen. William kämpfte wie ein tier
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Okt 14, 2009 11:46 am

"Weiche, Tier, das du bist!" brüllte der Engel, als sich das Wesen, was wohl einst ein Mensch gewesen war, an seinem Schild festklammerte und wie eine Bestie begann auf ihn einzudreschen. Heiliger Zorn war die Essenz des seins geworden und Eiael verkörperte nur noch die unbändige, feurige Wut der Heiligen: Seine Augen glühten vor Wut und seine Schwingen waren weit gespreizt, als er begann, seinen Gegner mit wilden Bewegungen und gezielten Streichen seines Schwertes wegzuwischen. Keine Ehre lag in diesem Kampf. Dann ließ er, als er merkte, dass sich die Kreatur nicht abstreifen ließ, sein Schild fahren und trat mit aller Macht zu. "Stirb KETZER!" Flammenzungen, Inkarnationen seines gelenkten Zornes traten aus seinen Augen und sengten heiß über den Körper der Abscheulichkeit. Auch wenn dieses reinigende Feuer nur auf lebende Dinge Wirkung zeigte, so hoffte der Engel doch, dass es seinen Gegner ablenken würde. Lumen Dei beschrieb derweil ein komplexes Muster von Hieben, die auf den Körper und vor allem den Kopf Williams gezielt waren. "Angelus Dei sum!" Die arkane Sprache tat ihr übriges, um die Wut des Engels zur Raserei zu steigern. Mit der Kraft eines Berserkers hieb er, seine Schwerthiebe nicht einmal unterbrechend, mit der linken Faust nach seinem Gegner. "Fühle die Strafe der Rechtschaffenden! Im Namen des Einen, des Schöpfers, des Wächters der Dunkelheit: STIRB! DEUS VULT!"

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Okt 14, 2009 12:24 pm

schwerthiebe fuhren auf ihn nieder, als er noch am Boden lag.
Schützend hob William seine Klinge vor den Leib um den schlag zu parrieren, aber es half nichts. Ein Schnitt traf ihn an der Brust. eine Rippe seines Skellets war gebrochen. Zischend wie eine Schlange schoss Willia mrückwärts davon, auf allen Vieren. Wie eien Spinna bewegte er sich und machte einen Satz auf einen Grabstein.
Er atmete schwer und hielt sich dei Lungen.
Der Engel ließ ihn nicht zur Ruhe kommen. Dem nächsten Schlag entging er knapp, dem anderen nicht. Seine Wange brannte vor kleinen Impulsen des Schmerzes.
er hielt sich wieterhin die Brust.
»Kreatur der DUNKELHEIT?! «, rief William verächtlich aus leeren Lungen.
»Ich weiß nicht was an dir teuflicher ist. Die Tatsache dass dudas Leben mit Füßen trittst, oder die Tatsache dass du zu deiner eigenen Parodie geworden bist! Ich hab Sterbliche gesehen die weiser waren als du! «
William wich zurück. Sein Schwert ließ er fallen.
Er war dem Engel Körperlich unterlegen. Magie konnte er kaum benutzen und wenn doch?
Nein, ausgeschlossen. Niemals würde er eine Seele in einen Kampf holen, sofern er nicht wusste dass diese Seele ihm dienen würde, oder dass diese Seele isn Leben zurück wollte.
William keuchte während er fluchtartig den imemr fortlaufenden Angriffen des Engels auswich und sich selbst dabei immer weiter ramponierte.
War da schon das Edne seiner Suche?
Nein.
»Wenn du so scharf drauf bist, dich damit zu profilieren dass du ein Glaubenskranker bist: bitteschön! Ich zeige dir was meine Vorgänger im Dienst des Lebens getan haben! «
Williams Körper veränderte sich erneut.
bis auf den leuchtenden Punkt auf seiner Brust war er wieder wie vorher.
Er nuschelte etwas unverständliches. Worte in einer verschlungenen Sprache.Die Tätowierungen auf seinem Körper fingen an zu glühen und wurden heißer.
Der Engel wollte ihm den letzten Stoß verpassen, doch William kam ihm zuvor.
Er entfesselte seine Geheimwaffe.
Tuning.
Die Klinge des Engels bog sich, als sei sie aus Gummi, oder nur ein Spielzeug. Der Schild wurde schwer und bedrückte ihn. Entwafnnen konnte er einen Gegner, aber einen Gegner mit dieser Fertigkeit besiegen? Er war nicht Sol'Adin oder Fear'Liath.
William hoffte das der Engel einsichtig wäre und ihm höchstens nur noc heinmal die NAse brechen würde.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Okt 14, 2009 3:11 pm

"Unwissender!" zischte Eiael, während er seine nutzlos gewordene Klinge beiseite warf. Es würde langwierige Reinigungsrituale kosten, um sie wieder von dem Gestank der faulen Magie zu reinigen. Seine Augen schmerzten, als er die unheiligen Symbole und Gemälde auf der Haut des [i]Dings[i/] absah und grenzenloser Ekel drohte ihn für einen kurzen Moment zu überwinden. Die Schriftzeichen schienen nicht real zu sein, sie wanden sich unter seinem Blick und verdrehten seinen Verstand. "Deine reine Existenz ist Blasphemie!" grollte er und warf sich mit bloßen Händen auf seinen Gegner. Eiael, geschützt durch Uriels heilige Rüstung, begann Hiebkombinationen und Finten auf seinen Gegner niederprasseln zu lassen. Seine Nackenhaare standen, wie immer wenn unheilige Magie Anwendung fand, zu berge. Litaneien des Hasses murmelnd drang der Engel immer weiter auf seinen Gegner ein, bereit ihn in die Abgründe zu stoßen, aus denen er hervor gekrochen war. Seine Muskeln brannten und sein Atem hatte sich deutlich beschleunigt. Schweiß lief an seinen gepanzerten Unterarmen hinab. "Lasst den Dämonen nicht leben." intonierte Eiael mit tiefer Stimme. Den Worten seines Gegenüber schenkte er jedoch keine Beachtung, denn das Mantra aus seiner Ausbildung, "Ein offener Geist ist wie ein unbewachte Festung mit offenen Toren", hatte sich in sein Hirn gebrannt. Niemals würde er zulassen, dass die Saat des Zweifels seine Persönlichkeit korumpierte.

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Eiael
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Okt 14, 2009 9:19 pm

Der Engel hieb weiter auf William ein.
es kostete ihn Ausdauer und Kraft, aber letzten Endel, musste er einsehen, dass die Rüstung seines Gegenübers kaum Schwachstellen aufwies. William kullerte, durch dei Wucht der Schläge über den Boden und prallte gegen ein Grab.
Er konnte nicht so weit gehen und eine Beschwörung durchführen.
Er wich der nächsten Angriffswelle aus. Der Engel schien in Raserei verfallen zu sein.
»Deine wut ist so unheilig, wie die Art auf die du einen Gott ausbeutest! «, brüllte er ihm entgegen, während er sich aufrappelte.
Es gab kaum eine Waffe die William noch zur Verfügung hatte außer... seine bloßen Hände.
William atmete tief ein und ballte die Fäuste.
Er hatte schon einige Leute verprügeln können, bie denen es nadere nicht versucht hatten. Formenwandler und anderen Untoten hatte er gehörig die Fresse poliert, bis ihre Körpfe windelweich waren.
William wollte sich gerade verzweifelt gegen den Engel werfen, als seine Worte ihn für einen Moment unachtsam werden ließen.
William prallte gegen den "heiligen Krieger" und merkte wie ein Schlag seine rippen schmerzhaft an die Lungen drückte.
er spürte irgendwo was knacken.
William wich zurück.
»Du... hast mich als... Dämon bezeichnet... «, stellte er still fest.
Williams Finger glitten über den Boden und fanden etwas was er als unbrauchbar schätzte, abner gerne wieder dabei hatte: sein Schwert.
»Dein Volk hat meine Vorgänger gejagt wie Hunde, obwohl wir das gleiche Ziuel verfolgten und euch den Frieden anboten. Mein Dasein als Totenbeschwörer ist auf den Taten deiner Vorfahren, oder vielleicht auch auf deinen gewachsen. Ich habe zahllose Untote und Geister, Dämonen und Mörder festgenagelt, um Frieden zu bewahren. «
William erhob sich. er blutete, aber das blut kühlte seinen Überheblichen Verstand.
»Blasphemie ist einzig allein die Durchtriebenheit, mit welcher du dein Schwert schwingst und richten willst. Ich werde dir nicht vergeben. «
william trat vor und erhob die Klinge.
»Stirb jetzt... «
williams Füße veranketen sich im Boden und er schoss nach vorne um dem Engel eine Lektion zu erteilen. Wie ein ausgehungerter Wolf, glitt er über den Boden, auf seine Beute zu. Und fiel. Fiel auf sein einst so unschuldiges Geischt, purzelte einige Meter weit. das Blut lief ihm aus allen Körperöffnungen, an denen es noch keine Kruste gezeugt hatte. Er atmete kaum noch.
Dieser Kampf kostete eindeutig zu viel.
William starb, noch während er den engel leise verfluchte.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Do Okt 15, 2009 8:06 am

Angewidert sah Eiael auf die tote Abscheulichkeit herab. "Das Ende aller Blasphemisten. Dein Tod war deine Hybris!" murmelte er zu sich selbst, bevor er seine Waffen aufhob. Sein Körper fühlte sich leer und ausgepumpt an und er blutete aus einigen kleineren Wunden. Langsam klang sein Hass ab und er wandte sich von der unheiligen Kreatur ab. Er verließ den Friedhof um zurück zur Ordensfeste zu gehen. Reinigungsrituale warteten auf ihn, um sich selbst und seine Ausrüstung vom Makel der Dunkelheit zu befreien

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Okt 16, 2009 12:13 pm

Tot. Unbeweglich und stumm, lag er da und dachte nach.
Er war schon wieder in einen äußerst ramponierten Zustand geraten. Und warum? Weil er sich überschätzt hatte. Mal wieder.
Nichts desto trotz streckte er seinen Arm aus und zog sich über den feuchten, kalten Boden.
Bis hin zum nächsten Grab, an dem er etwas besonderes verspürte.
Da war schon wieder jemand der nur schlief.
Er würde diesem Land das Auftreten von Widerkehrern ersparen und leckte über den Boden.
Er aß die Erde, die den Toten einschloss, auf dass sein Blut und der Speichel ein Siegel auf dieses Grab leghen würden.
William keuchte.
totstellen war eine klasse fertigkeit. Zumal er es perfekt konnte. Der ngel war bereits über alle Berge.
Und was für ein glück, William fand einen neuen ring zwischen den Erdschichten. Mit Übelkeit und gebrochenen Knochen erhob er sich taumelnd und überlegte wie er von heir verschwinden konne.
Laufen.
William humpelte niedergeschlagen und um ein Paar Schätze reicher weiter. Kein großartiger Anhaltspunkt, den er hier gefunden hatte.

>>>....
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